Schülerwälder November 2014

Spaten statt Stifte und Buchen statt Bücher!

Beerster Schüler arbeiten erneut für den Klimaschutz

Im Rahmen eines Kooperationsprojektes zwischen der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) und dem Natureum Niederelbe nahmen Schülerinnen und Schüler der „Schule an der Mühle“  am Aufforstungsprojekt „Schülerwälder“ im Natureum Niederelbe teil. „Jeder Baum zählt!“, so lautete das Motto unter dem  die Schüler mit der Unterstützung eines Waldpädagogen, einigen Mitarbeitern des Natureum Niederelbe und ihren Lehrern auf einer ausgewiesenen Ausgleichsfläche einen Mischwald pflanzten.

Mit dieser Aufgabe reisten am 13.11. die Klasse O6a von Frau Grafe und am 14.11. der WPK Biologie von Herrn Himmighofen voller Tatendrang nach Balje.

Dort angekommen durften die jungen Naturschützer zunächst einen  Pflanzer – Lehrgang absolvieren, der ihnen die notwendigen Kompetenzen als Waldbegründer vermittelte. In diesem Zusammenhang lernten sie auch die Bedeutung des Waldes unter den Aspekten Trinkwasserschutz, regenerierbare Energie und Klimaschutz kennen. Hochmotiviert und mit großem Fleiß machten sich die Jugendlichen dann an die Arbeit, sodass im Laufe der gesamten Woche rund 4000 m²  mit einem Mischwald bepflanzt werden konnten.

Unterbrochen wurde der Vormittag jeweils durch eine gemeinsame Frühstückspause, in der sie sich mit Brötchen und heißen Getränken stärken konnten.

Trotz des schweren Bodens, der nicht einfachen Witterungsverhältnisse und der enormen körperlichen Anstrengung hatten die Schülerinnen und Schüler große Freude an der Arbeit.
Zum Abschluss der Aktion erhielten die Kinder einen detaillierten Lageplan, der ihnen auch in Zukunft das Wiederfinden der Fläche ermöglicht sowie ein Zertifikat des Natureum Niederelbe als Anerkennung für ihre engagierte Beteiligung an  dem BNE – Projekt.
Dadurch, dass die Aktion von einem Sponsoren unterstützt wurde, entstanden den Schülern bzw. ihren Eltern für die gesamte Veranstaltung keinerlei Kosten.

Ganz im Sinne einer „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) gelang  es den Jugendlichen auf diese Weise zukunftsorientiert – und obendrein mit viel Spaß an der Arbeit  – eine ökologisch wertvolle Fläche zu gestalten. Schließlich ist es besser auch selber Bäume zu pflanzen, als „nur“  in Schulbüchern über Umwelt- und Klimaschutz  zu lesen. So identifizieren sich die Kinder mit dem von ihnen gepflanzten Wald, erleben ihre Möglichkeiten des nachhaltigen Handelns und sind letztendlich auch stolz auf die geleistete Arbeit.

www.sdw-nds.de, www.natureum-niederelbe.de

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