Lasertag R10b 2016

Lasertag

Lasertag – ein gefährlicher Trendsport? Diese Frage wollten die Schüler der R10b selbst klären und schlugen es als Aktion für den diesjährigen Klassenausflug (19.12.) vor. Sofort gab es begeisterte Zustimmung, aber auch Skeptiker unter den Schülern. Lasertag heißt also die Trendsportart, die gerade immer mehr Anhänger unter Schülern findet. Aktuell gibt es bundesweit schon über 220 Lasertag-Hallen und es werden immer mehr. Bremerhaven und Bremen bieten mit der Area46 in unser näheren Umgebung die Möglichkeit, es auszuprobieren, wir entschieden uns für Bremen. Jung und Alt, heißt es, seien begeistert von der futuristischen, dunklen, aber neon-farbenfrohen Szenerie, in der mit „Lichtstrahlen-Pistolen“ Gegner gephasert („markiert“) werden, äußerte eine Mitarbeiterin von Area46 und fügte hinzu, dass die Spannweite der Teilnehmer aktuell zwischen 5 und 72 Jahren liege.

Es müsse unbedingt ausprobiert werden, äußerten auch die Fans in der Klasse euphorisch und wünschten sich, dass die gesamte Klasse die Arena stürme. Die Klassenlehrerin reagierte anfangs skeptisch und schlug Klettern als Alternative vor, was vielen Schülern aus der Seele sprach, dachten doch einige, dass es sicher ein kriegerisches Spiel sei und die Verharmlosung der Gewalt im Vordergrund stünde.

In der Praxis zeigte sich jedoch, dass es völlig gewaltfrei abläuft, es eher als modernes Tick-Spiel zu verstehen sei. Die Vorteile aus bewegungspädagogischer Sicht liegen auf der Hand: Pro Spiel, welches 15 Minuten dauert, bewegt sich jeder Spieler in etwa 2km. Und auch in der Halle läuft es sehr friedfertig ab. Jeder Spieler trägt eine Weste aus Leuchtdioden. Wird man getroffen, erlischen diese und der Spieler hat für 10 Sekunden keine Möglichkeit zu phasern, anschließend ist man wieder spielbereit. In der Arena befinden sich viele Hindernisse und Verstecke und es gibt mehrere Ebenen, sodass Aufmerksamkeit, Geschick, Taktik, Schnelligkeit und das räumliche Sehen gefragt sind. Ziel ist es, im Team möglichst viele Punkte zu erreichen – diese gewinnt man durch Markieren der Gegner oder aber das Treffen von Sonderzielen, die in der Arena versteckt sind.

Die Skeptiker unter den Schülern konnten überzeugt werden und alle waren mit Spaß und großer Freude am Wettkampf dabei und können für uns festhalten, dass wir einen Vormittag voller Bewegung und gemeinsamen lustigen Erlebnissen hatten. Es wurde schon der Wunsch nach einer Wiederholung geäußert. Vielleicht geht es dann nach Bremerhaven.


Image Credit
Christina Schnoor

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