Bremerhavener Eisbären holen die Kinder vom Sofa

Coaches der Profi-Basketballer wollen Kinder für Bewegung sensibilisieren

Die Bremerhavener Eisbären machen Schule: Vier Tage stand an der Beerster Oberschule an der Mühle der Sportunterricht der Jahrgänge fünf bis zehn im Zeichen des Basketballs.

„Uns ist kein Weg zu weit, um Kinder für den Sport und speziell für Basketball zu begeistern“, sagt Eisbär-Proficoach Simon Macherski, der mit Arnau Triginer und Tibor Roman Bielawski zur Nachwuchsförderung und Talentsichtung in die Schulsporthalle gekommen ist und Fünftklässlern ordentlich Feuer unter den Turnschuhen macht.

„Basketball ist unter den Jugendlichen nicht so bekannt wie Fußball, ist aber ein ebenso cooler Sport“, macht Macherski Werbung für sein Lieblingsspiel. „Das Wichtigste ist aber, die Kids vom Sofa zu holen und für mehr Bewegung zu sensibilisieren.“  Und von Bewegung ist eine ordentliche Portion mit dabei in der Trainingsstunde mit den Bundesligisten. Die Schüler dribbeln geschickt mit den großen orangenen Bällen, jeder Korbwurf wird lautstark bejubelt und manches Gesicht glüht vor Freude, wenn der Ball im Netz gelandet ist. Die Profis geben ausführlich Einblicke in ihre Kunst und beantworten geduldig alle Fragen. Am Ende der Stunde gibt es dann noch eine Einladung zum Heimspiel in die Bremerhavener Stadthalle.

Chayenne und Jasmin aus der Klasse 5b hatten viel Spaß. „Ich habe mit meinem Team sogar ein Spiel gewonnen“, freut sich Jasmin, während Mitschüler Luca die Gunst der Autogrammstunde nutzt und sich eine echte Eisbären-Unterschrift aufs T-Shirt  holt. Begeistert ist auch Lehrerin Verena Schöning. „Das Training mit Profis ist von besonderer Qualität, durch solche Aktionen wird die Lust an Sport und Schule aufgefrischt. Die Schüler sind motiviert bei der Sache, der Sportunterricht profitiert von der Aktion“, ist sie überzeugt.

Gaby Scheiter – veröffentlicht in der Nordsee-Zeitung am 2. März 2017

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Christina Schnoor

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