Frühling in Prag

In der letzten Schulwoche vor den Osterferien fuhr die Klasse R10b gemeinsam mit Frau Seidel-Behnert, Herrn tum Suden und Frau Schnoor nach Prag. Die Tour begann am Montagmorgen an der Schule gemeinsam mit der R10a, die im gleichen Bus nach Dresden reiste. Nach insgesamt zehnstündiger Bustour in der tschechischen Hauptstadt angekommen, erfolgte die Unterbringung in dem Hostel Plus Prague im aufstrebenden Szenenviertel Holešovice, welches zu empfehlen ist. Es bietet einen hauseigenen Pool und eine Sauna neben den üblichen Beschäftigungsmöglichkeiten wie Billardtisch oder Tischkicker. So viel Zeit diese zu nutzen, gab es jedoch nicht…

Kulturelle Bildung stand an erster Stelle: Stadtführung, Besichtigung der Prager Burg, Schifffahrt auf der Moldau und Besuch des Sammel- und Durchgangslagers (nein, kein KZ) Theresienstadt. Mehr oder wenige prominente Wachsfiguren wurden im Grévin besucht – ein Selfie mit Merkel, Obama oder Trump war ebenfalls möglich. – Gepunktet hat Prag jedoch mit seiner wunderbaren Lage, umringt von Hügeln, auf die man mühelos spazieren und dann ehrfürchtig herunterblicken kann. Prags Gebäude sind wirklich schick, sodass das Stadtbild nicht nur mit seinen roten Dächern und über 100 Türmen imponiert. Die anmutig durch die Stadt mäandernde Moldau prägt ebenfalls und lädt zum Verweilen ein, ja… in Prag, da kann man sein.

Die Geschäfte in der Innenstadt boten attraktive Angebote – die große Shoppingmall Palladium überzeugte, auch der Kaffee in kleinen Straßencafés schmeckt, ein Stadtplan ist immer nach Norden ausgerichtet, Straßenbahnen fahren in zwei Richtungen, die Sonne geht im Osten auf und nimmt dann über Süden ihren Lauf… und ein Spaziergang nach dem Abendessen tut gut – 30.000 Schritte am Tagesende waren realistisch, man lernt lebenslang.

Die Schüler hatten sich bereits in der Schule um Restaurants für gemeinschaftliches Abendessen gekümmert und dabei eine großartige Auswahl getroffen. Am Montag gab es leckeres Essen im Steakhaus „Pinta“ in fußläufiger Entfernung des Hostels . Indisches Curry mit Dal, welches einige junge Schülerzungen als etwas scharf empfanden, wurde am Dienstagabend im Viertel Karlín kredenzt. Aus kulinarischer Sicht war der Mittwochabend beim Italiener „Pizza Nuova“ ein Highlight, denn es gab in stilvollem Ambiente ein Pizza- und Pasta-Roulette am Platz serviert (alternativ hätte man auch das äußerst schmackhafte Antipasti- und Salat-Buffet wählen können); ein großartiger Zungenschmaus, bei dem alle Neues probieren konnten und sogar Nachtisch (Pizza mit Mascarpone und Himbeeren oder aber Schokolade… ) übrig blieb! Den Abschlussabend verbrachten wir im Hard-Rock-Café in kultiger Atmosphäre zwischen Platten und Gitarren an der Wand und die American-Lifestyle-Burger schmeckten untermalt mit rockigem Soundtrack fast allen.

Nach entspannter Busfahrt endete der Ausflug am Freitagabend gemeinsam mit den Londonern (R10c) zurück in Beers.

Vielen Dank an unseren Busfahrer Julius, der uns sicher auf den Straßen transportierte und uns nette Reisebegleitung war. Ein großes Dankeschön auch an die freundliche Mitarbeiterinnen von alpetour, die sich kompetent um die Planung der Reise kümmerten.

Liebe Schülerinnen, liebe Schüler der R10b, liebe Kollegin, lieber Kollege – es war eine schöne Zeit und ihr könnt eine sehenswerte europäische Hauptstadt von eurer Liste streichen. Es gibt noch viel zu entdecken, keep your head up!

 

 

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Image Credit
Christina Schnoor

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