Probe des Musicals „Chat“

Folgender Artikel erschien am 10.02.2018 in der Nordsee-Zeitung:

Chat“ spiegelt die Lebenswirklichkeit heutiger Schüler 

Musical der Beerster Oberschule greift Liebe, Beziehungsstress, Shitstorms und Sucht auf –

BAD BEDERKESA. Marielle und Leonie sehen sich tief in die Augen voller Liebe. Ein Kuss verleiht den Gefühlen Ausdruck.

Fast zwei Jahre für die Vorbereitung

Köpfe rauchen: Rund 60 Schüler der Jahrgangsstufen 7 bis 9 büffeln Texte, sortieren Noten auf Schlagzeug und Gitarre, sorgen für das rechte Scheinwerferlicht, rücken Bühnendekorationen. „Drei Tage lang sind die Schüler der Musical-Arbeitsgemeinschaft vom Unterricht beurlaubt, um nach fast zwei Jahren Vorbereitungszeit das Stück „Chat“ auf die Bühne zu bringen“, berichtet Christina Schnoor, die in der Musical-Familie den Arbeitsbereich Schauspiel und Tanz anleitet.

Das Musical mit Texten aus der Feder von Guido tum Suden beschreibt eine vieler Lebenswirklichkeiten von Schülern der heutigen Zeit und lässt kaum ein Thema außen vor. Liebe, Homosexualität, Beziehungsstress und Coming Out bekommen ebenso ihre Plattform wie der digitale Shitstorm, Selbstmordgedanken, Alkohol- und Drogenmissbrauch.

Ob ein angekündigter Amoklauf in einer Katastrophe oder alles gut endet, wird auf keinen Fall vorher verraten.

Wer den Ausgang miterleben möchte, sollte sich die Musical-Termine vormerken. „Chat“ wird am 17., 18., 20. und 21. August jeweils ab 19 Uhr in der Oberschule an der Mühle, Beerster Mühlenweg 25, aufgeführt. Am Mittwoch, 22. August, wird eine Vorstellung für Schüler auswärtiger Schulen gegeben. Für diese Vorstellung wird per E-Mail um Anmeldung gebeten unter sekretariat@schulzentrum-bederkesa.de. Weitere Informationen gibt es unter 04745/91050. (gsc)

Dramatische Lichtspiele untermalen gekonnt die spannende Geschichte des Musicals „Chat“. Hier bezeugen sich Leonie (vorne links) und Marielle (gespielt von Leonie aus der R9a und Larissa aus der R9b), musikalisch begleitet von Jessika auf der Gitarre, ihre Liebe.

 

G. Scheiter


Image Credit
Christina Schnoor

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